Haarausfall bei Frauen – was tun gegen die Geheimratsecken?

Haarausfall ist bei Frauen wie Männern ein leidiges Thema – an kaum einer anderen Stelle des Körpers wird man sich des Älterwerdens so bewusst, wie bei der eigenen Haarpracht. Besonders für Frauen ist lichter werdendes Kopfhaar eine Belastung, zählt langes, glänzendes und dichtes Haar in unserer Gesellschaft doch zu den Schönheitsidealen Nummer Eins. Starker Haarausfall, der zudem noch plötzlich eintritt, kann deshalb für Betroffene zu einer starken Belastung werden und das Selbstbewusstsein sowie die Ausstrahlung nach außen beeinträchtigen.

Was ist die Ursache für Geheimratsecken bei Frauen?

Zuerst einmal ist es wichtig zu erwähnen, dass Haarausfall bei Frauen in jedem Alter auftreten kann. Zwar sind Personen unter 30 davon weit weniger betroffen, also Frauen in den Vierzigern oder Fünfzigern, trotzdem haben Geheimratsecken bei Frauen nicht nur natürliche, sprich altersbedingte Ursachen.

1. Stress

Angespanntheit und Stress sind schädlich für den Körper und das Immunsystem, das gleiche gilt auch für die Haare. Personen, die kontinuierlich unter starkem Druck stehen, laufen eher Gefahr an Haarausfall zu leiden.

2. Vererbung und Veranlagung

Die Gene spielen eine große Rolle beim Thema Geheimratsecken, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Ist in der Familie Haarausfall bereits in jüngeren Jahren bei mehreren Angehörigen aufgetreten, sind die Chancen leider gut, dass weitere Familienmitglieder diese Symptomatik aufweisen.

3. Hormonelle Gründe

Diese Punkt betrifft besonders Frauen: Eine hormonelle Umstellung, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft, in den Wechseljahren oder aufgrund einer Schilddrüsenerkrankung kann Haarausfall bedingen und Geheimratsecken bei Frauen hervorrufen. Dieser kann bei Verdacht vom Arzt untersucht und festgestellt werden.

Wie können Geheimratsecken bei Frauen behandelt werden?

Hier kommt es darauf an, welche Ursache dem Haarausfall zugrunde liegt. Wenn sich der Körper hormonell in kurzer Zeit stark umgestellt hat, ist eine medizinische Behandlung eine denkbare Möglichkeit. Die fehlenden Hormone können dann in Tablettenform zugeführt werden und so den Stoffwechsel – der auch Haarwachstum bedingt – wieder ins Gleichgewicht bringen. Das gleiche gilt für Krankheiten, die Haarausfall bei Frauen bedingen. Sie können von einem Facharzt (zumeist ein Dermatologe) festgestellt und dann adäquat behandelt werden.

Wenn die Haare – wie von der Natur leider vorgesehen – in den mittleren Lebensjahren dünner werden und die Kopfhaut durchschimmert, kann man mit entsprechenden Nährstoffen gegensteuern. Eine Möglichkeit diesen Haarausfall bei Frauen zu behandeln ist Regaine für Frauen: Hier werden der Kopfhaut und den empfindsamen Haarwurzeln notwendige Vitamine und Mineralien zugeführt, damit das Wachstum angekurbelt wird. Regaine ist aber auch für die Behandlung von Haarproblemen nach der Schwangerschaft oder nach einer längeren Einnahme der Anti-Baby-Pille geeignet.

Wie verhält es sich mit Geheimratsecken bei Frauen und Männern?

Generell gilt: Männer leiden – naturbedingt – öfter und früher an Geheimratsecken als Frauen. Sie zeigen den Beginn der sogenannten „Glatzenbildung“ an, in deren Verlauf sich die Haare kreisförmig zurückziehen. Das liegt jedoch meist im Verlauf der Natur und hat keine Krankheit als Ursache.

Bei Frauen verhält es sich anders: Sie leiden weniger oft an Geheimratsecken, wenn diese jedoch auftreten, manifestieren sie sich stärker. Vor allem während und nach den Wechseljahren müssen Frauen erkennen, dass ihre Haare an der Stirnpartie zurückweichen und licht werden. Dieser Prozess äußerst sich bei ihnen aber weniger deutlich als bei den Herren der Schöpfung. Haarausfall bei Frauen fällt vor allem durch dünneres Haar auf, auch werden die einzelnen Haare feiner und wirken deshalb licht.