Die richtige Haarpflege bei Haarausfall

Bei Haarausfall sitzt das Problem an der Haarwurzel. Daher ist es wichtig keine aggressiven, sondern milde und hautschonende Shampoos zu verwenden, um die Haarwurzel und die Kopfhaut zu schonen. Gerade Frauen trifft es am stärksten, wenn die volle Haarpracht unter den falschen Produkten leidet und so ausdünnt und spröde wird.

Grundsätzlich ist es ganz normal, dass der Mensch Haar verliert. Der Normalwert pendelt sich hier zwischen 50 und 100 Haaren ein. Dies hat den Hintergrund, dass ältere oder schwache Haare ihre Kraft verlieren, ausfallen und somit neue Haare nachwachsen. Es gibt also kein Grund zur Sorge, wenn ein paar Haare im Abfluss hängen bleiben. Sollten Sie allerdings feststellen, dass nach und nach ganze Haarbüschel im Abfluss stecken und sich ein lichter Scheitel bildet, müssen Sie umgehend Ihre Haarpflegeprodukte überdenken. Neben dem erblichen bedingten Haarausfall – den Sie ärztlich behandeln lassen sollten – sind auch viele Produkte zu aggressiv und schädigen die Kopfhaut und die Wurzeln so stark, dass sie ausfallen. Die Haarpflege bei Haarausfall in enorm wichtig. Erfahren Sie im folgenden was Sie dagegen tun können:

1. Haare waschen

Haarpflege_bei_Haarausfall_waschenDas tägliche Haare waschen gehört schon lange zu unserer täglichen Routine. Viele Männer und Frauen legen Wert auf ein gepflegtes Äußeres und dazu gehört auch eine ordentliche Haarpflege. Doch viele Produkte aus der Werbung werben mit einer „tiefenreinigenden“ Wirkung, welche Fett und Rückstände aus den Haaren entfernen sollen. Und hier entsteht das Problem: Diese intensiven Reiningungsshampoos reizen die Kopfhaut und fördern sogar den Haarausfall bei einer täglichen Anwendung. Häufiges Haare waschen ist also nicht der Grund für den verstärkten Haarausfall, sondern häufiges Haare waschen mit dieser Art von Produkten.

Tipp: Achten Sie darauf Ihre Haare mit einem milden, hautschonenden Shampoo zu waschen und nutzen Sie intensive Haarspülungen höchstens 1-2-mal pro Woche!

2. Haarstyling

Haarpflege_bei_Haarausfall_hairstylingSpangen, Haargummis und Haarreifen. Viele Produkte strapazieren die Haare und es ist uns nicht bewusst. Die Haare werden durch die Anwendung solcher Haarstyling-Accessoires stark beansprucht und dadurch überspannt. Dies wirkt sich zum einen auf das Haar, aber auch auf die Haarfollikel aus. Diese werden dadurch gereizt und können schon nach kurzer Zeit ihre Kraft verlieren und fallen so aus. Um das zu vermeiden, sollten Haare bei Frauen regelmäßig offen getragen werden, um den Haaren eine Erholungspause zu geben.

Die Haarpflege bei Haarausfall bei Männern ist dagegen ein nicht so schwerwiegendes Problem. Ein bisschen Gel ist zwar für die Haare kein Wohlgefallen, allerdings kann es das Haar deutlich besser verkraften. Auch hier sollte in regelmäßigen Abständen zu hautschonenden Shampoos gewechselt werden, damit sich die Haare wieder erholen können.

Tipp: Tragen Sie Ihre Haare ab und zu locker und offen, um die Haare und Haarwurzeln zu entlasten!

3. Haare trockenen

Haarpflege_bei_HaarausfallInsbesondere in der morgendlichen Hektik ist es nicht leicht, die nassen Haare an der Luft trockenen zu lassen. Deshalb greifen viele Menschen zum Fön und pusten die Feuchtigkeit innerhalb von Sekunden aus ihren Haaren. Das hat aber zur Folge, dass die Haare auf Grund der hohen Temperaturen schnell dazu neigen spröde und brüchig zu werden. Nachträglich den Lockenstab oder das Glatteisen anzusetzen ist quasi eine Folter für die Haare.

Viele Föne besitzen bereits die Funktion, mit kalter bzw. Raumluft zu arbeiten. Dies hat zwar den Nachteil, dass die Haare nicht mehr ganz so schnell trocknen wie mit warmer bzw. heißer Luft, aber Sie werden auch nicht so stark beansprucht.

Tipp: Versuchen Sie ab und zu Ihre Haare an der Luft oder mit Raumluft durch den Fön trocknen zu lassen!

4. Stress

Haarpflege_bei_Haarausfall_stressNeben allen äußeren Einwirkungen kann auch Stress ein Auslöser für Haarausfall sein. Sollten Sie beobachten, dass Sie über einen längeren Zeitraum stetig einen großen Anteil an Haaren verlieren, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu klären. Neben erblich bedingtem Haarausfall, der bei Männern schon im Teenager-Alter sichtbar werden kann, ist Stress eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall. Stress kann schnell zu Eisenmangel oder Schilddrüsenproblemen führen, was wiederum Haarausfall und Haarbrüche zur Folge hat. Bei Frauen über 40 kann unter anderem auch die Menopause zu verstärktem Haarausfall führen.

Für Frauen gibt es eine Reihe an Möglichkeiten um den Haarausfall und die Geheimratseckenbildung vorzubeugen. Mehr erfahren Sie in dem Artikel: Haarausfall bei Frauen?

Was Männern bei stetigem Haarausfall und Geheimratsecken auf lange Sicht helfen kann, erfahren Sie in dem folgenden Artikel: Mittel gegen Geheimratsecken – was hilft wirklich?

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